Auch Hände offenbaren viel

Hand- und Armchirurgie

Die Hände sind unsere wichtigsten Werkzeuge im täglichen Leben, um so unangenehmer ist es, wenn sie Probleme bereiten. Wer die Hände nicht mehr richtig bewegen kann oder vor Schmerzen kaum noch die Kaffeetasse zum Mund führen kann, braucht ärztliche Hilfe.

Es gibt eine ganze Reihe von Erkrankungen, bei denen sich ein handchirurgischer Eingriff empfiehlt. Etwa das sogenannte Karpaltunnelsyndrom, bei dem die Beschwerden von einer Einengung des Mediannervs herrühren, der durch die Arme hindurch den Daumen sowie den Zeige- und Mittelfinger mit Gefühl versorgt. Ist dieser Nerv geschädigt, treten ausstrahlende Schmerzen in den Biegungen der Handwurzelknochen, dem sog. «Karpaltunnel» auf. Bei der Operation wird ein krankhaft verdicktes Band über dem Handwurzelknochen durchgetrennt, um dem Nerv wieder seine Bewegungsfreiheit zu geben.

Weitere Indikationen sind Einengungen der Sehnenscheiden am Handgelenk, Verhärtungen in der Hohlhand (Dupuytren’sche Krankheit), Sehnen- und Nervenverletzungen, Tennisarm (Epikondylitis), Schleimbeutelentzündungen und Metallentfernungen nach Knochenbrüchen. Unsere Spezialisten wissen in allen diesen Fällen zu helfen.